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Endlich ! Unser Adoptionsentschluss ruckelt an.
Wir haben das Gefühl zum ersten Mal etwas aktiv in Richtung Adoption zu unter-
nehmen. Der „Einführungs-und Beschnupperungsseminartag“ in unserer auserwählten Adoptionsvermittlungsstelle ist angebrochen. Wir treffen dort in trauter Runde auf 6
weitere Paare. Die Info's sind vielfältig, aber die Mitteil- ung, dass Russland just an dem Tag einen Adoptionsstopp an deutsche StaatsbürgerInnen verhängt hat, versetzt uns doch einen Schlag. Der Grund ? Hmh.........fassen wir mal zusammen und färben es durch unsere Meinung etwas ein .....aber so wird es wohl gelaufen sein : Russland erwartet von den Adoptiveltern mehrere Entwicklungsberichte des adoptierten Kindes, die in einem gewissen Zeitrahmen bei den zuständigen russischen Behörden eintreffen müssen. Mag sein, dass die Arroganz mancher deutscher Eltern( wir haben jetzt unser Kind adoptiert, was geht uns noch Russland an) dies verhindert hat. Mag sein, dass der eine oder andere deutsche Sachbearbeiter keinen Bock auf zusätzliche Schreibarbeit hatte. Mag sein, dass der russische Sachbearbeiter einfach ein paar Schubladen an seinem Schreibtisch vergessen hat. Jedenfalls, wir schauten ganz schön dumm aus der Wäsche und zum damaligen Zeitpunkt war ein Ende nicht abzusehen. Trotzdem wir lassen uns nicht beirren, unser Entschluss sitzt so tief!
Wir entscheiden uns für Zentrum für Adoptionen e.V. .
Das bedeutet für uns erst mal kräftige Schreibarbeit und Einkehr ins eigene Ich ;-) Wir beschäftigen uns mit unserem Lebensbericht, dem Ausfüllen von Fragebögen usw. Im Nachhinein war das wohl schon mal die Generalprobe für die nachkommendende Papier-und Unterschriftenflut :-)
Unsere Lebensberichte, so ehrlich sie auch waren, sind doch nicht so abschreckend
gewesen ;-) , jedenfalls auch Zentrum für Adoptionen kann sich eine Zusammenarbeit mit uns vorstellen.
Es beginnt ein neuer Abschnitt in unserem Leben, mit kleinen Schritten in Richtung
unseres Ziels !
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